Einleitung

Willkommen zur ersten Online Dokumentation der Oldenburger Filmtage. Ihr habt die Möglichkeit die Bilder als eine Art Dia Show von links nach rechts durchlaufen zu lassen. Dazu müsst Ihr auf den Start Button drücken. Oder Ihr könnt selbst scrollen. Um einzelne Bilder groß zu sehen reicht ein Mausklick auf das entsprechende Bild. Also viel Spaß mit den Impressionen der 8. Oldenburger Filmtage.

Es gab dieses Jahr viele Veränderungen bei den Filmtagen. Zum ersten Mal war der Hauptspielort in der Theater Fabrik Rosenstraße, was eine Menge an zusätzlicher Vorbereitung bedeutete. Wir mussten den Raum selbst gestalten, eigene Vorführmöglichkeiten bauen und auch das Filmtage Café selbst gestalten, was uns glücklicherweise Freundinnen aus Hamburg abnahmen. An dieser Stelle sei noch mal ganz besonders den unzähligen HelferInnen gedankt, ohne die wir die Arbeit nie geschafft hätten.

Nach zwei stressigen Tagen Um- und Aufbau konnte es dann endlich losgehen. Auf der Eröffnung am Mittwoch stellten Donna Andrea und Don Mario die verschiedenen Clans der Filmtagefamilie vor, bevor sie das Wort an den Paten Alfredo Nehring weitergaben, der in seiner Funktion als Erster Bürgermeister den Segen der Stadt überbrachte. Am späten Abend gab es dann nach dem Eröffnungsfilm noch den Klassiker Bonnie und Clyde zu sehen, der dem Motto der Filmtage Pate stand.

Der Regionale Wettbewerb am Donnerstag fand zum zweiten mal in Kooperation mit dem offenen kanal oldenburg statt. Auch in diesem Jahr hatten wir einen neuen Rekord was die Anzahl der eingereichten Filme betrifft und die Auswahl fiel uns nicht leicht. Das Publikum entschied gemeinsam mit den ZuschauerInnen des offenen kanal oldenburg den Publikumspreis an Claus C. Dummeier zu vergeben für seinen Film Steine, Staub und Patina, ein Portrait des Oldenburger Künstlers Udo Reimann.

Selbstverständlich gab es auch dieses Jahr wieder unsere festen Programmpunkte. So war das Portrait in diesem Jahr der amerikanischen Filmemacherin Cathy Lee Crane gewidmet, die während der gesamten Filmtage anwesend war. Ihre experimentellen Filmessays waren durchgängig gut besucht und zogen jedes Mal sehr angeregte Diskussionen nach sich.

Die Filmnacht bot neben den filmischen Genüssen Shooting Fish und Der Clou erstmals exklusive Cocktails zu vorgerückter Stunde und ein weiteres Highlight war Performing The Border von Ursula Biemann, der von zwei Oldenburgerinnen mit Unterstützung der Regisseurin eingesprochen wurde. Ursula Biemann war von der Übersetzung so angetan, dass sie sie ihn Zukunft häufiger bei Vorführungen im deutschsprachigen Raum benutzen will.

Bereits ab Montag hatte das Mobile Kino Niedersachsen wieder Kino in der Schule angeboten. Die Vorstellungen waren schon Anfang März ausgebucht gewesen und mit rund 600 SchülerInnen wieder einmal sehr gut besucht. Für alle die nicht mehr in die Schule gehen oder die keinen Termin mehr bekamen wurden die Filme am Sonntag auf dem Kinderfilmnachmittag im Alhambra von Filmriß wiederholt.

Das Kurzfilmfrühstück am Sonntag war auch diesmal ein Highlight, bei dem wir leider viele BesucherInnen wieder nach Hause schicken mussten. Diejenigen, die sich früh genug Karten gesichert hatten waren sehr angetan vom Gaumen- und Augenschmaus der ihnen geboten wurde. Als gemeinsamer Abschlußfilm aller Clans lief am Sonntag Abend Der Sonderling von Karl Valentin. Vor ausverkauftem Haus begeisterte Jogi Nestel das Publikum mit einer virtuosen Performance auf über 80 verschiedenen Percussioninstrumenten. Selten hat Stummfilm gucken soviel Spaß gemacht.

Wir hoffen, dass die Bilder ein wenig von der Stimmung und der Atmosphäre auf den Filmtagen rüber bringen und freuen uns auf die 9. Filmtage nächstes Jahr!

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