Fabrik, großer Saal
Fr, 27.04.01 |
Medienbüro präsentiert:
Portrait: Cathy Lee Crane |
20:00 UhrUSA 199411 min, 16 mm Buch/Regie/Kamera/ Musik: Ravel, Prokofiew DarstellerInnen: Cathy Lee Crane, Drew Lynch Verleih: Canyon Cinema |
white city
Eine Frau, Cathy Lee Crane selbst, sitzt am offenen Fenster, im Hof unter ihr spielen Kinder. Erinnerungen an einen Freund, der vor kurzem an AIDS gestorben ist, tauchen auf. Bilder gemeinsam verbrachter Momente ziehen vorüber. Ausgehend von Rainer Maria Rilkes Gedicht "Klage" aus dem Gedichtband "Buch der Bilder" (1902/06) gestaltet wortlose Film mit visuellen und akustischen Mitteln die innere "emotionale Landschaft" des erinnernden Menschen: einen ruhig fließenden Bewusstseinsstrom, in dem der verloren Freund wieder gegenwärtig wird.
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im AnschlußUSA 199629 min, 16 mm Regie/Kamera/Schnitt: Cathy Lee Crane Buch: Cathy Lee Crane, Rodney O'Neal Austin Musik: Beth Custer, Minnie Pearl Necklace, Trance Mission DarstellerInnen: Rodney O'Neal Austin, Jose Sarria, Pamela Ricard u.a. Verleih: Cinenova |
Not for Nothin'
Ein androgyner Tänzer aus einem Nachtclub begibt sich auf die Suche nach dem verlorenen Geliebten. Nach einer "Reise" durch verschiedenen Stadien, die psychologische und mythologische Zusammenhänge sinnlich erfahrbar machen, kommt es zu einer Wiederbegegnung, die aber nur von kurzer Dauer ist. "Not for NothinŽ" ruft mit seiner poetisch-expressiven Kameraarbeit die Äraaa des Stummfilms ins Bewußtsein zurück. Auch die Ausstattung des Films und besonders die Inszenierung des Darstellers und Künstlers Rodney OŽNeal als Hommage an die Schauspielerin Louise Brooks, eine Ikone der Stummfilmzeit, entführen den Zuschauer zurück in eine vergangene Epoche.
Auszeichnung: Beste Schwarzweißfotografie in einem Kurzfilm (Internationales Filmfestival Cork/Irland, 1996) »Mich inspiriert der kreative Prozess als Möglichkeit, eine Verbindung zu Menschen herzustellen, die wir verloren haben: denn jeder, der in dein Leben getreten ist, bleibt für immer ein Teil von ihm. Sie "singen" mit dir. Es ist nicht vergebens, dass wir Künstler sind.« (Cathy Lee Crane) |
im AnschlußUSA 199713 min, 16 mm Buch/Regie/Kamera/ Musik: Cowboy Junkies, Händel, Annie Lennox Verleih: Canyon Cinema |
Sketches after Halle
Ausgehend von einem Briefwechsel zwischen dem Bauhaus-Maler Lyonel Feiniger und seiner Frau Julia rekonstruiert der Film die Erinnerung der Filmemacherin an Halle, wo für sie vor einigen Jahren eine Liebesgeschichte zu Ende ging.
Mit den Aufnahmen der Stadt und von Feinigers in Halle entstandenen Bilder, den Brieftexten und ihren eigenen Gedanken entsteht eine meditative Betrachtung über die Beständigkeit von Gefühlen. Dabei weitet sich der Film zu einer grundsätzlichen Reflexion über die Möglichkeit von Bildern, persönlichen Erinnerungen und Emotionen festzuhalten, aus. Auszeichnungen: Preis für den besten experimentellen Kurzfilm (Media Arts Festival 1998 der California State University) |
im Anschluß |
Publikumsgesprächlive ausgestrahlt im offenen kanal oldenburgModeration: Oliver Schäfer |