Fabrik, großer Saal

Fr, 27.04.01

Medienbüro präsentiert:

Die lange Filmnacht

Großes Kino, das die meisten von uns nur vom kleinen Bildschirm kennen. Mit unserer traditionellen Filmnacht geben wir die Möglichkeit den Unterschied zu entdecken.

Der Clou in diesem Jahr: Passend zur Stimmung der Filme, dem Ambiente in der Theater Fabrik Rosenstraße und der vorgerückten Stunde, gibt es die Möglichkeit den filmischen Genuss mit exquisiten Cocktails zu versüßen. Und für alle, die so spät noch Hunger bekommen, wird natürlich auch gesorgt.


22:30 Uhr

GB 1997
90 min, 35 mm
Regie: Stefan Schwartz
Buch: Richard Holmes, Stefan Schwartz
Kamera: Henry Braham
Schnitt: Alan Strachnan
Verleih: UIP

Shooting Fish

Im US-Slang bedeutet "Shooting Fish" soviel wie betrügen oder jemand übers Ohr hauen. Der smarte Dylan und der Technik-Tüftler Jez sind ein gewieftes Gauner-Duo. Sie ziehen der Londoner High-Society mit Betrügereien das Geld aus der Tasche. Seit ihrer Kindheit träumen die beiden Waisen von einem eigenen zu Hause. Jetzt scheint ihr Traum vom feudalen Landsitz greifbar nah, die nötigen 2 Millionen Pfund haben sie fast zusammen. Als die Studentin Georgie bei ihnen einsteigt, erzählen ihr die beiden das sie alles für einen guten Zweck benötigen.

Dann müssen die beiden Ganoven für kurze Zeit in den Knast, aber genau zu diesem Zeitpunkt will die Queen die 50 Pfund Scheine aus dem Verkehr ziehen, weil ihr ihr Abbild nicht gefällt und dummerweise besteht fast das ganze Barvermögen von Dylan und Jez aus eben diesen Scheinen. Die Einzige die helfen kann ist Georgie, doch die hat eigene Pläne mir dem Geld...

Britisches Kino mit Pfiff, subversivem Humor und voller schräger Ideen.


im Anschluß

USA 1973
107 min, 16 mm
Regie: George Roy Hill
Buch: David S. Ward
Kamera: Robert Surtees
Musik: Cowboy Junkies, Händel, Annie Lennox
DarstellerInnen: Robert Redford, Paul Newman, Robert Shaw
Verleih: CIC

Der Clou

Ganz im Zeichen der Nostalgie steht der Film Der Clou, in dem sich das Butch Cassidy- Erfolgstrio Paul Newman, Robert Redford und Regisseur George Roy Hill wiedergefunden hat. Die ZuschauerInnen werden in die dreißiger Jahre zurückversetzt und in die feinsten Kreise der Unterwelt eingeführt. Diese Edelganoven machten es sich zum Sport, die Krisengewinnler der Depressionszeit auszunehmen. Sie beschließen einen steinreichen Spekulanten (Robert Shaw in einer brillanten Studie) um eine halbe Million Dollar zu erleichtern. Wie sie dieses Ding drehen, mit Köpfchen und ganz ohne Kugeln, ist der Clou des Films.

»Der Clou ist pures Gold... Redford steht auf dem Höhepunkt seines Könnens. Newman war nie besser. Wie Regisseur George Roy Hill Nostalgie auf die Leinwand brachte, verrät die Hand des Künstlers. Hills Markenzeichen: Geschmack.« (New York Magazine)

« (New York Magazine)