Uni-Aula
Sa, 28.04.01
Deutschland 1931 |
Gegenlicht präsentiert:
Emil und die Detektive
Emil Tischbein, ein aufgeweckter Junge aus Neustadt, fährt in den Schulferien zu seiner Großmutter nach Berlin. Doch diese Zugfahrt wird er so schnell nicht vergessen. Der freundliche Herr im Abteil spendiert ihm ein "Bonbon", das den Jungen aus den Latschen kippen lässt. Und während Emil den merkwürdigsten Traum seines Lebens träumt, klaut ihm der Schurke sein mühsam erspartes Reisegeld. So erwacht Emil in Berlin ohne Moneten, aber nicht ohne Köpfchen. Als er den Dieb die Allee herunterspazieren sieht, nimmt er die Verfolgung auf.
Der kleine Detektiv bleibt zum Glück nicht lange allein. Ein ganzer Haufen Berliner Rangen und Gören unterstützt ihn bei der Jagd nach dem dämonischen Gauner. Als die Bande auch noch mit Emils Cousine Pony Hütchen Verstärkung findet, hat der Ganove bald keine Chance mehr und landet endlich hinter Schloss und Riegel. Die Gradlinigkeit und künstlerische Konsequenz machte diesen frühen Film für Kinder und Erwachsene vor über 60 Jahren zum Welterfolg. Anlässlich seiner Wiederaufführung im Kino fanden die Kritiker 1986 noch ebenso lobende Worte für diesen filmischen Geniestreich, wie seinerzeit alle großen Blätter. Und was sagen die Kids von heute zu dem "Buben" von gestern? Tobende Kinosäle lassen da keinen Zweifel. |