Fabrik, großer Saal
Sa, 28.04.01
The Attendant |
Medienbüro präsentiert:
Portrait: Cathy Lee Crane zeigt Queer Innovatorszusammengestellt von Cathy Lee Crane & Jim Hubbard»Dieses Filmprogramm feiert lesbische und schwule FilmemacherInnen, die mit ihren Werken wesentliche Beiträge zur Filmgeschichte lieferten. Queer ist u.a. gleichbedeutend mit "verzerren", von der Konvention abweichen, verändern. Das Programm will zeigen, wie lesbische und schwule FilmemacherInnen versucht haben, Kino zu "queeren", neue filmische Formen zu entwerfen und neue Identitäten zu entdecken.« (Cathy Lee Crane) Die Darstellung von Sexualität bilden Schwerpunkt in allen Filmen dieses Programms, besonders jedoch in drei Klassikern des queer cinema: Isaac Julien hat neben The Attendant vor allem mit seiner Dokumentation über Langston Hughes, den afro-amerikanischen Poeten der "Harlem Rennaissance", Furore gemacht, während Barbara Hammer ohne Zweifel als Hauptbegründerin des Lesbenfilms angesehen werden kann. Ihre über 40 Filme (Multiple orgasm, Women I Love, Nitrate Kisses) setzen sich vor allem mit dem Problem der Darstellbarkeit einer weiblichen/lesbischen Sexualität in einer weiblichen/lesbischen Filmsprache auseinander. Jean Genets Version eines Schwulenpornos Un chant dŽamour wird im Filmexperiment von Jerry Tartaglia, Ecce Homo, dekonstruiert. Ausschnitte von Genets Film werden mit Bildern von Frauensexfilmen konfrontiert. Hermes Bird widmet sich, ganz im filmischen Sinne der siebziger Jahre, der cinematographischen Konstruktion vom, in diesem Fall, männlichen Genital, während Both eine filmisch sehr dichte Annäherung an den weiblichen Akt darstellt. |